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21. März 2010
 

Sport

 
Thomas Müller (l) und Baram Kayal kämpfen um den Ball. Quelle: dpa
Müller (l.) gegen Kayal

Fußball - Champions League

Mäßige Münchner dürfen weiter träumen

Knapper 1:0-Heimsieg gegen Maccabi Haifa -
Bordeaux leistet Schützenhilfe gegen Juventus

Die Hoffnung lebt weiter: Der FC Bayern hat nach dem 1:0-Heimsieg über Maccabi Haifa weiterhin die Chance, ins Achtelfinale der Champions League einzuziehen. Schützenhilfe kam aus Bordeaux, wo Girondins mit 2:0 gegen Juventus Turin gewann.

 
 
 
 

Wenn der FC Bayern nun das abschließende Vorrundenspiel der Gruppe A bei Juventus Turin gewinnt (Dienstag, 8.12.), stehen die Münchner in der K.o.-Runde.

Ivica Olic (l) jubelt. Quelle: ap
ap
Ivica Olic

Spielerische Armut

Olic erzielte in der 62. Minute das Tor des Tages zum Pflichtsieg über die international zweitklassigen Israelis. "Das war eines unserer besten Spiele", bewertete FCB-Trainer Louis van Gaal die Leistung seiner Elf schönfärberisch. Mit Ruhm hatte sich sein Team nämlich nicht gerade bekleckert. Haifa konnte das Geschehen über weite Strecken ausgeglichen gestalten.

Die rund 60.000 Zuschauer sahen eine ganz schwache erste Hälfte. Auch nach der Pause wurde es nur phasenweise besser, das Tor von Olic wirkte keineswegs befreiend auf die Spielweise. Die Bayern knüpften nahtlos an die spielerisch arme Leistung beim 1:1 am Sonntag gegen Bayer Leverkusen an.

Zitat

„Das war eines unserer besten Spiele.“

Louis van Gaal

Geldstrafe für Luca Toni

Van Gaal hatte vor dem Spiel Starstürmer Luca Toni nach dessen jüngster Kritik bis auf weiteres suspendiert, vom Klub bekam der nörgelnde Italiener laut Sportdirektor Christian Nerlinger eine "hohe Geldstrafe" aufgebrummt. Für Toni stürmte etwas überraschend Olic, dessen Rückkehr in die Startelf van Gaal am Dienstag wegen der langen Verletzungspause des Kroaten noch ausgeschlossen hatte.

Olic bemühte sich redlich, auffälliger war aber zunächst sein Nebenmann Mario Gomez. Wenn es gefährlich wurde, was nicht oft der Fall war, war dieser meist beteiligt. Ansonsten wechselten sich Missverständnisse und Abspielfehler im Aufbauspiel der Bayern ab, schon vor dem Strafraum des ebenfalls limitierten Tabellenführers der ersten israelischen Liga war daher in der Regel Schluss.

Bordeaux lässt Bayern jubeln

Gejubelt wurde trotzdem: Als der 1:0-Zwischenstand bei der Partie der Gruppengegner zwischen Bordeaux und Turin vermeldet wurde, sprang sogar der scheidende Bayern-Manager Uli Hoeneß freudig erregt von seinem Sitz. Fernando (54.) hatte Bordeaux in Führung gebracht. Später besorgte Chamakh noch den Endstand (90.).
In München fiel das erlösende Tor in der 62. Minute: Mal wieder war es Gomez, der seinen Bewachern entwischte - seinen Schuss konnte Keeper Davidovitch nur zur Seite abwehren, Olic war zur Stelle und musste den Ball nur noch über die Linie schieben. Die Bayern hatten Haifa jetzt weitgehend im Griff, ohne allerdings zu glänzen. Das ansonsten blasse Talent Thomas Müller hatte eine gute Viertelstunde nach dem 1:0 die Möglichkeit zu erhöhen, verzog aber aus halblinker Position.

Infobox

FC Bayern München - Maccabi Haifa 1:0 (0:0)


Bayern: Butt - Lahm, van Buyten, Demichelis, Badstuber - Müller, van Bommel, Schweinsteiger Pranjic (70. Ottl) - Olic (81. Timoschtschuk), Gomez

Haifa: Davidovitch - Meshumar, Maimon, Keinan, Masilela - Kayal, Osman (74. Golasa), Culma (69. Refaelov), Ghadir - Dwalischwili (63. Arbeitman), Katan

Tor: 1:0 Olic (62.)
Gelbe Karten: Masilela, Arbeitman / --
Schiedsrichter: Thomson (Schottland)
Zuschauer: 60.000

 
 

Abstimmung

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